Urlaub im Wander- Vitalhotel Steirerhof
Wanderhotel Steirerhof

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Luxuswandern

Dachstein Rundwanderweg
Ramsau - Dachstein-Gletscher - Hochfläche "Am Stein" - Notgasse - Brandner Urwald - Kemetgebirge - Bad Mitterndorf - Koppental - Obertraun am Hallstättersee - Soleleitungsweg - Rudolfturm - Bad Goisern - Trockentann Alm - Gosau - Zwieselalm - Stuhlalm - Hofpürgelhütte - Sulzenhals - Tor

Dachstein-Rundwanderweg der Europa-Wanderhotels
mit besonders ausgewählten Partnerbetrieben und Schutzhütten

Etappe 1:
Steirerhof – Dachstein-Gletscher - Guttenberghaus

Wir, das Europa-Wanderhotel Steirerhof****, bringen Sie mit dem Hotelwanderbus zur Dachstein-Talstation auf 1.700 m. Die Seilbahn, in der Schladming-Dachstein-Card inbegriffen, fährt ab 8h – mit Ausnahme am Donnerstag, wo bereits ab 5 h Früh die „Sonnenaufgangsgondeln“ fahren (Anmeldung erforderlich, nicht im Preis inkludiert). Die Gondel überwindet die 1000 Höhenmeter in nur 7 Minuten bis zur Bergstation Hunerkogel in 2.700 m SH. Besuchen Sie dem „Sky Walk“ die Aussichtsplattform am Hunerkogel und den Eispalast.

Die Route zum Guttenberghaus – die Gletscherwanderung (Nur bei sicherem Wetter!) Unmittelbar bei der Bergstation beginnt der Gletscher – im Süden brechen die Felsen senkrecht zu den Ramsauer Almen ab, nach Norden öffnet sich die riesige Gletscherfläche, die vom Felsrücken des Gjaidstein unterbrochen wird. Im Osten zeigen sich im Anschluss an den Schladminger Gletscher die weiten Flächen und Rücken der „Landschaft am Stein“ und dahinter reihen sich Berge an Berge. Der Steig zum Guttenberghaus führt zunächst Richtung Gjaidstein (N) und auf der linken Seite des Doppelschleppliftes bergab nach Osten. Die Markierungsnummer ist 674.

 

Vorsicht ist geboten - wer zeitig unterwegs ist und wenn nach kalten Nächten der Schnee noch gefroren ist. Es ist eine hochalpine Tour, die auf 2.700m SH beginnt und es gibt keinen Unterschlupf auf der ganzen 3-4 stündigen Wanderung zum Guttenberghaus. Als Orientierung dienen die farblichen Markierungen auf den Felsen und die Schneestangen, sowie die „Taube“, ein großes Steinmandl. Stöcke sind sicher von Vorteil. Besondere Vorsicht ist dort geboten, wo der Schnee übergeht in den Felsen, damit man nicht unerwartet einbricht u. sich verletzt. Wichtig: gute, hohe Schuhe, Regenschutz, Verpflegung u. ausreichend Getränke.

 

Die Landschaft ist typisch für die Hochfläche „am Stein“, Schneemulden, leichte Anstiege, Felsrücken, kleine Rasenpolster und ein weiter Blick bis in das Tote Gebirge. Im Süden begleiten die Nordabstürze des Koppenkarsteins den Weg Nr. 674, später wird dann hinter dem Landfriedtal das Massiv der Scheichenspitze sichtbar. Auf der Feisterscharte, 2.198 m, treffen 2 Steige aufeinander. Weg Nr. 616 führt über die Hochfläche am Stein direkt zum Krippenstein (überquert das Plateau nach Norden). Die Nr. 616 ist der Abstieg zum bereits sichtbaren Guttenberghaus 2.146 m SH, und weiter in die Ramsau. Der Steig Nr. 618 führt weiter nach Westen zum Stoderzinken. Die Feister Scharte ist ein Sattel zwischen dem markanten Eselstein und dem Sinabell. Der Abstieg zum Guttenberghaus ist steil und kurz. Die Hütte; ein richtig gemütlicher Stützpunkt hoch über der Ramsau.

 

Vorsicht bei Gewitter und Nebel: bei Temperatursturz können die Markierungen eingeschneit werden - daher Wettervorhersage ernst nehmen! Die Alternative für Wanderer bei Schlechtwetter! Anstelle der Gletscherwanderung: Vom Hotel nach Ramsau Ort, oberhalb der Ramsau dem Panoramaweg Nr. 1 folgen, bis zum GH Feisterer. Dort beginnt der Aufstieg Nr. 616 zum Guttenberghaus.

Weg Nr. 674 Wanderung über den Dachsteingletscher, über die Hochfläche "am Stein" zur Feisterscharte zur Schutzhütte Guttenberghaus auf 2.146 m. Hier findet die erste Hüttenübernachtung statt. T +43/3687/22753 od. +43-664-3022956
Achtung: Hier ist kein Gepäcktransport möglich. Für die Übernachtung benötigen Sie einen Hütten-Schlafsack und Handtuch.  

Gehzeit: 3-4 Stunden
Höhendifferenz: 2.700 - 2.147 m - überwiegend im Abstieg

 

Etappe 2:
Guttenberghaus – Stoderzinken – Steinerhaus

Nach der Übernachtung erwartet Sie eine besonders schöne Höhenwanderung. Aufstieg zur Feisterscharte mit einem attraktiven Tiefblick zur Ramsau und in die Schladminger Tauern überwiegt dann in der Folge die eigenwillige Landschaft der Hochfläche „am Stein“. Ein beinahe endloses Gewoge von grauen Rücken und grünen Mulden wird zwischendurch von Zirben und Latschen unterbrochen. Im Osten begrenzen die Gipfel des Stoderzinken und des Grimming den Horizont, während im Nordwesten die Gipfelkette des Toten Gebirges die Sicht begrenzt.

Ab der Feisterscharte führt der Weg Nr. 618 zunächst am Nordabhang des Sinabell als angenehmer Steig nach Osten (leicht fallend). Nach gut einer Stunde Gehzeit dominiert dann grobes Blockgestein und eine wilde Landschaft oberhalb des Hölltals. Überraschend ist der Anblick des tief unten liegenden Höllgrabensees, der mit seinem smaragdgrünen Seeauge eine willkommene Abwechslung in dieser, sonst eher kargen, Felslandschaft ist. Wenn Sturm über die Hochfläche peitscht, dann dringt oft ein klagendes Sirenengeheul aus den Löchern im Gestein, dann wird der See seinem Namen „Höllgraben“ gerecht.

Anfang Juli ist die Umgebung rund um den See voll blühender Alpenrosen. Ein schmaler Steig führt hinunter zum See, der wahrscheinlich unterirdisch auch den Bach speist, der durch die Silberkarklamm hinuntertost. Der Weiterweg (Nr. 618) verliert bis zur Grafenbergalm ca. 200 Höhenmeter, führt aber abwechslungsreich durch eine reizvolle Landschaft: Felsbuckel, Latschenhalden, Blumenwiesen, Schluchten und manchmal auch steile Felsmauern prägen diese Landschaft, die aus der Ferne so einförmig wirkt und im Nahbereich mit einer unwahrscheinlichen Landschaftsfülle aufwartet. Nach ca. 2,5 bis 3 Std. Gehzeit erreicht man die Grafenbergalm in 1.783 m SH. Alpenrosen und eine Fülle von Blumen machen die Wanderung, speziell im Juli, zu einem wirklichen Vergnügen. Trotzdem – es gibt kaum Wasser unterwegs, also gut vorsorgen und auf das Wetter achten. Die Grafenbergalm ist ein Wanderknotenpunkt – Markierung beachten!

Die Szenerie wechselt ab der Grafenbergalm – denn hier beginnt wieder der Wald.

Unser Weg Nr. 61 führt direkt nach Westen - nach wenigen Minuten Gehzeit erreicht man einen herrlichen Aussichtspunkt oberhalb des Grafenbergsees mit einem phantastischen Blick zurück zum Gletscher des Dachstein. Im stetigen Auf und Ab werden dann kleine Kessel mit vielen Blumen durchwandert, dann wiederum Wald mit vielen Zirben, kleine Felswände müssen umrundet werden, Tiefblicke zum Ahornsee laden zur Rast ein und letztendlich durchwandert man einen lichten Lärchenwald und der Steig windet sich in Serpentinen (mäßig steigend), über viele Wurzeln und Felsen bis zur Brünnerhütte

Weitere 20 Minuten Gehzeit bei leichtem Anstieg trennen uns dann noch vom Berggasthof Steinerhaus  T +43-3686/26460 mit einer weiteren Nächtigung. Ein Gasthaus mit Komfort
Achtung: kein Gepäcktransport möglich.

Gehzeit: 6-7 Stunden
Höhendifferenz: Guttenberghaus 2.146 m, Feisterscharte 2.198 m, Grafenbergalm 1.783m, Brünnerhütte 1.737 m und Gasthof Steiner 1.872 m SH.

 

Etappe 3:
Stoderzinken – Bad Mitterndorf

Vom Gasthaus Steiner geht es zunächst wieder zurück zur Brünnerhütte und dann folgt man, ständig leicht bergab gehend, den Weg Nr. 618. Ein schöner lichter Lärchenwald mit einigen Zirben ist die Szenerie für die nächste Stunde. Der Weg ist ein richtiger Wurzelsteig u. erfordert Aufmerksamkeit. Die Abzweigung vom 618-er zur Notgasse liegt in der Talsohle unterhalb des Kimpflingsattels und ist beschildert, aber trotzdem ist Achtsamkeit gefragt (um sie nicht zu übersehen). Von hier geht man noch ca. 30 min zur Notgasse – der Wald wird von einigen schönen Lichtungen aufgehellt, wo in früheren Zeiten Holzkohle erzeugt wurde.

Die alten Landschaftsbezeichnungen lauten auch dementsprechend - „Wiesmahd“, „Brandner Urwald“... Ein Felsblock mit eingemeißeltem Hinweis zeigt Richtung Brand. Kurz danach ist die Notgasse erreicht: eine rund 500 m lange, enge und düstere Felsklamm, die noch bis weit in den Sommer Schnee aufweist. Daher sind auch die Felsritzzeichnungen nicht immer leicht zu entdecken, da diese sich meist tief unten, unmittelbar über dem Boden, befinden. Manche Felsbilder sind bereits stark verwittert, manche leider überzeichnet und daher kaum mehr erkennbar! (Denkmalschutz – nicht beschädigen!) Manche Felsritzzeichen könnten bis zu 2000 Jahre alt sein, eine genaue Datierung war bisher nicht möglich.

Wir folgen dem uralten Saumpfad durch die Schlucht, die sich in 1.570 m SH befindet, manchmal nur 2 m breit ist und deren Felswände links und rechts bis zu 60m hoch aufragen. Kurz nach der Notgasse erreicht man einen neuen Forstweg, dem man bis zur Brandalm folgt. Vom GH Steiner 1.872 m SH bis zur Brand- alm mit 1.390 m SH wandert man rund 2 Std. – die Abzweigung vom Forstweg zur Viehbergalm führt nach der Brandalm in den Wald und wird „Bettlersteig“ genannt – Gehzeit ca. 45 min. Die Viehbergalm (1.445 m SH) ist ein kleines, schön gelegenes Almdorf mit mehreren bewirtschafteten Hütten, wo man bestens mit frischen Almspezialitäten versorgt wird. Der Weiterweg (als Dachstein Rundwanderweg markiert) führt zunächst auf den Gipfel des Hochmühleck, 1.731 m hoch, der, als höchster Gipfel in diesem Umfeld, eine prächtige Aussicht auf die einsame Landschaft des Kemetgebirges bietet.

Der folgende Abstieg zur Goseritzalm (1.419 m SH) ist steil, der Weiterweg bis zur Langmoosalm und Steinitzenalm (ca. 1.000 m SH) führt dann stetig abwärts durch schönen Wald. Folgend Richtung Bad Mitterndorf bis zur Abzweigung Kraglhütte. Am Endpunkt Kraglhütte erfolgt die Abholung vom Europa-Wanderhotel Kanzler*** T 0043-3623-2260

Ab hier ist der Gepäcktransport wieder möglich.

Gehzeit: ca. 6 - 7 Stunden.
Höhendifferenz: Abstieg vom Steinerhaus von 1.872 bis zur Steinitzenalm - 980 m SH

 

Etappe 4:
Bad Mitterndorf – Hallstadt

Diese Wanderung findet sozusagen in der Mitte Österreichs statt, im steirischen Salzkammergut. Transfer von den Europa Wanderhotels zur Eselalm. Durch Wald und freie Wiesen zum romantischen Ödensee.

Ein schöner Waldsee, ideal zum Schwimmen, Rasten und Einkehren (Kohlröserlhütte). Die folgende Wanderung entlang der Traun am Weg Nr. 17 nach Bad Aussee verläuft meist am Bach entlang, eben und ist gleichzeitig der Radweg R 19. Unmittelbar am Bahnhof beginnt der reizvolle Weiterweg an der Koppentraun durch die Wildniss/Salzkammerweg nach Obertraun. 

Wir verlassen hier wieder das Ausseerland und wandern vom BH Bad Aussee (oder fahren mit dem Zug) der Traun entlang bis zum Austeg. Dann entfernt sich der Forstweg von der Traun und führt leicht ansteigend bis zur sogenannten „Vogelhütte“.

Danach geht es wieder abwärts bis zur neuen Hängebrücke. Jetzt beginnt eigentlich der wildromantische Teil dieses neuen Wanderweges, der nun immer am Ufer der wilden Koppentraun entlang führt. Ursprünglich eine Bahntrasse, die 1897 gänzlich vom Hochwasser weggespült und dann wieder, diesmal wesentlich höher, neu verlegt wurde. Eine Einkehrhütte versorgt die Wanderer mit Speis und Trank, ansonsten sorgt nur die brausende und gischtende Koppentraun mit ihrem glasklaren Wasser für Abwechslung. Nach dem alten Eisenbahntunnel erreicht man die Koppenbrüllerhöhle, eine noch tätige Wasserhöhle, deren Besuch sehr zu empfehlen ist.

Danach sind es nur noch 10 Minuten Gehzeit bis zum Ende des Koppentalwanderweges. Zu Fuß geht es am Obertrauner Höhenweg fast eben in ca. 30-40 min nach Obertraun.

Übernachtung in Obertraun im Hotel Haus am See*** T +43-6131-26777

Gehzeit: ca. 7 Stunden
Höhendifferenz: Bad Mitterndorf 980 m - 801 m - Obertraun 520 m

 

Etappe 5:
Hallstadt – Bad Goisern

Am nächsten Tag fahren Sie mit dem Schiff zum gegenüberliegenden Ort Hallstatt (Weltkulturerbe). Grundsätzlich ist diese Etappe so geplant, dass Zeit bleibt, um Hallstatt und seine faszinierende Umgebung zu entdecken. Ein Bummel durch den malerisch gelegenen Ort mit den beiden interessanten Kirchen, dem berühmten Karner (Beinhaus) und dem schönen Seeblick ist ein Muss! Natürlich auch ein Besuch des prähistorischen Museums und eventuell auch eine Schifffahrt, denn Hallstatt präsentiert seine schönsten Ansichten vom See aus.

Die Wanderung entlang des Soleleitungsweges nach Bad Goisern nimmt nur ca. 3 Std. in Anspruch, deshalb besteht an diesem Tag die Möglichkeit – je nach Wettersituation - auch die hochalpine Bergwelt des Krippenstein zu erwandern. Natürlich ist ein Besuch der Eishöhle (eigentlich müsste sie ja Eispalast heißen) ein faszinierendes und sehenswertes Erlebnis u. im Rahmen unserer Empfehlung möglich.

Auffahrt mit der Standseilbahn von Hallstadt zum Rudlofsturm mit Eingang zum Salzbergwerk und das prähistorische Gräberfeld. Ein spektakulären Ausblick auf Hallstatt und den Hallstättersee. Der Soleleitungsweg Nr. 601 führt zunächst in nördlicher Richtung, dann geht es die vielen Stufen zum Mühlbach hinunter, quert diesen und dann schlängelt sich der Weg zunächst durch die „Höll“, an schroffen Felsen vorbei bis zum Hallstätter Bannwald. Dort bietet sich ein schönen Tiefblick auf den See. Als im Jahre 1595 das Brennholz für die Sudhütten knapp wurde, begann man mit dem Bau einer „Pipeline“, durch die die Salzlauge aus dem Salzbergwerk in die Saline nach Ebensee geleitet wurde (40 km entfernt). Die hohe Brücke über den Gosaubach (43 m hoch – 135 m lang) beim „Gosauzwang“ ist sehenswert und wurde von einem Salinenarbeiter konstruiert. Dieser Weg ist als Themenweg gestaltet und gut geeignet um die Erlebnisse von Hallstatt und Umgebung zu verarbeiten und sich mit der Geschichte der Vergangenheit zu beschäftigen.

Übernachtung im Hotel Moserwirt*** T +43-6135-8231-0

Gehzeiten: der Soleleitungsweg nach Bad Goisern - ca. 2 Stunden ab Rudolfsturm.
Höhendifferenz: Soleleitungsweg: ab Rudolfsturm (855 m) - leichtes Gefälle oder eben bis Bad Goisern 517 m SH.

 

Etappe 6:
Bad Goisern – Gosau

Diese Wanderung beginnt im Zentrum von Bad Goisern und führt uns an der evangelischen Kirche vorbei zur Ortschaft Gschwandt. Die Markierung Nr. 801A / 880, (auch Via Alpina Markierung) weist den Weiterweg. Linkshaltend (nicht Hochmuth) wandern wir nun stetig steigend zu den Hütten der Trockentann Alm. Hoch über uns ist schon die Goiserer Hütte am Kamm zu sehen – bis dahin sind es aber noch 1000 Höhenmeter!

In gut angelegten Serpentinen geht es hinauf und je höher wir kommen umso reizvoller wird die Aussicht. Alte Lärchen ragen aus den Latschenfeldern und eine halbe Stunde vor der Hütte ist beim „Bründl“ ein schöner Rastplatz. Ein letzter steiler Aufschwung, dann ist die Hütte erreicht. Speziell im Juni und Juli sind die Almwiesen rund um die Hütte voll mit Enzian u. Steinröserln.

Die Goiserer Hütte 1.592 m ist luftig auf einen Kamm gebaut u. bietet eine herrliche Sicht ins Tote Gebirge u. nach Bad Goisern . Eine schöne Terrasse, gute Küche und ein schöner Ausblick – was will man mehr! Um aber einen wirklich schönen Dachsteinblick genießen zu können, sind noch einmal 45 Minuten Aufstieg zu investieren. Der Kalmberggipfel mit 1.883 m, wegen seiner markanten Form auch „Indianer“ genannt, bietet einen traumhaft schönen Überblick.

Nicht weit von der Goiserer Hütte liegt die „Kalmooskirche“, eine interessante Felshöhle, in der früher die Protestanten heimlich ihre Gottesdienste feierten. Der Abstieg nach Gosau beginnt unmittelbar bei der Hütte, es ist der Weg Nr. 801 A(880). Eine reizvolle Landschaft, völlig anders als beim Aufstieg, erwartet uns. Latschen, Alpenrosen und alte Lärchen rahmen eine bucklige Almweide ein, wo sich ca. 15 kleine Almhütten befinden. Alle sind sie fein säuberlich mit aufgeschichteten Steinmäuerln eingezäunt – und daneben führt der Weg weiter bergab durch einen Hochwald bis zur Iglmoos Alm. Zwischendurch gibt es allerdings einen Super-Ausblick in das Gosautal und zum Zackengrat des Gosaukamms, das ist die „Schindereben“ in der Nähe der Iglmoosalm.

Die Iglmoosalm ist von Anfang Juli bis Mitte Okt. bewirtschaftet, ist schön gelegen und von der Terrasse aus hat man einen wunderschönen Ausblick. Ende September wird hier der bekannte „Schaftag“ gefeiert. Alle Tiere werden dort versammelt und dann anhand der Ohrmarken an die jeweiligen Züchter verteilt – sind dann alle Schafe wieder bei ihren Herren, dann wird zünftig gefeiert.

Auf uns aber wartet der letzte steile Abstieg (ca. 1 Std.) nach Gosau; wir überqueren die Forststraße und dann geht es eigentlich nur noch steil bergab – immer im Wald – bis ins Zentrum von Gosau.

Übernachtung im Europa-Wanderhotel Sommerhof**** T +43-6136-8258

Gehzeit: 4 - 5 Stunden
Höhendifferenz: Bad Goisern 503 m - Goiserer Hütte 1.592 m - Gosau 736 m

 

Etappe 7:
Gosau - Hofpürgelhütte

Die Wanderung beginnt nach einer kurzen Fahrt mit dem Wander-Bus, beim Gosausee 940m. Diese Ansicht des vergletscherten Dachstein mit seinem Spiegelbild im Gosausee hat den steirischen Heimatdichter Peter Rosegger so fasziniert, dass er in seinem ersten Wanderbuch im Jahre 1848 begeistert schrieb: „Der Gosausee ist der Taschenspiegel des Dachstein, in dem sich der alte Schelm des Abends, wenn das Alpenglühen seine Wangen schminkt, so selbstgefällig

Auffahrt mit der Gosaukammbahn zur Gablonzerhütte und auf die Zwieselalm mit grandioser Aussicht auf dem Dachstein und Gosaukamm. Auf dem Austriaweg 611 wandern wir zunächst über steile Blumenwiesen (ca. 70 Höhenmeter) bis zum Oberen Törlecksattel. Dort wendet sich der Weg nach Westen und wir sollten uns noch einen letzten Blick auf die nördlichen Gletscherfelder des Dachsteins gönnen, bevor es dann leicht bergab an der Südseite des Großen Donnerkogels weitergeht. Am unteren Törlecksattel zweigt der Steig Nr. 628 zum Großen Donnerkogel ab. (Variante für trittsichere Geher – teilweise versichert – großartige Ausblicke).

Meist eben oder leicht fallend quert der Austria Weg die steilen, teilweise felsigen Flanken des Donnerkogels, führt durch Latschen (Vorsicht: teilweise glitschige Wegpassagen) und Wald bis zur Stuhlalm (1.461 m SH). Schöne Ausblicke in die Hohen Tauern und zu den Gipfeln des Gosaukamms. Fast auf gleicher Höhe wie die kleine Stuhlalm (Jausenstation), nur 0,5 Std. Richtung Süden entfernt, liegt die Theodor Körner Hütte 1.466 m.

Der Weiterweg ist abwechslungsreich: beim Durchgang durch das Stuhlloch sind steile 130 Hm zu überwinden. Dann allerdings windet sich der Steig im leichten Auf und Ab durch Latschengassen und Felsblöcke und bietet immer wieder tolle Ausblicke zum Zackengrat des Gosaukamms. Dann dominieren die grünen Almen. Die nächsten 45 Gehminuten stehen dann ganz im Banne der Bischofsmütze, deren markanter Doppelgipfel hoch über den Austria Weg aufragt. Überraschend taucht nach einer Biegung auf einmal der riesige Felsklotz des Torstein (westlichster Gipfel des Dachstein Dreigestirns) auf und davor kann man auch schon die Hofpürglhütte (unser Etappenziel) auf ihrem Logenplatz in 1.701 m SH erkennen. Nach 30 Minuten ist dann die Hütte erreicht.

Hüttenübernachtung Hofpürgl-Hütte   T +43/6453-8304.
Achtung: kein Gepäcktransport möglich! Für die Übernachtung benötigen Sie einen Hütten-Schlafsack und Handtuch.

Gehzeit: Gablonzer Hütte bis Hofpürglhütte 4 - 5 Stunden
Höhendifferenz: Gablonzer Hütte 1.552 m – Hofpürglhütte 1.705 m

 

Etappe 8:
Hofpürglhütte – Talstation Dachstein-Gletscherbahn

Der Weg Nr. 612/ 601 + 617 ist Teil des Linzerweges und führt zunächst mäßig steigend über die Kesselwand in ein riesiges Kar, dann windet sich der Steig über die großen Schutthalden unterhalb des Gosausteins und man erreicht nach in ca. 1,5 Std. das Rinderfeld.

Grüne, saftige Matten, sanfte Hügel am Fuße des Hochkesselkopfs und die schöne, freie Sicht nach Süden zu den Hohen Tauern machen diesen Abschnitt oberhalb der Waldgrenze zu einer wahren Aussichtstour. Unsere Trekkingtour aber ist jetzt mit der Nr. 617 markiert. Der folgende Wegabschnitt ist besonders schön; viele Blumen, uralte Wetterzirben und die unmittelbar über dem Weg hoch aufragenden Felsformationen von Hochkesselkopf (links) und Torstein schaffen ein perfektes Alpinpanorama.

Nach dieser eher sanften Passage über das Rinderfeld ist noch einmal ein ordentlicher Aufstieg zur Sulzenschneid angesagt. Der Ausblick vom Gipfelkreuz (1.990 m) ist allerdings dafür wirklich lohnend. Ein absolut schönes 360° Panorama lädt ein zur ausgiebigen Rast zur Halbzeit dieser Tagestour. Die Gletscherberge der Hohen Tauern, der Doppelgipfel der Bischofsmütze und der mit seinen gewaltigen Dimensionen beeindruckende Torstein, sowie der nahe Rötelstein, bilden eine grandiose Umrahmung.

Der Weiterweg führt nun durch Latschen abwärts zum Sulzenhals und dann weiter in das riesige Windlegerkar. Ab hier besteht auch die Möglichkeit, eine leichtere Variante zur Bachlalm (Weg Nr.671) weiter zur Neustattalm, Glösalm und zur Talstation der Gletscherbahn.

Der Weg 617 quert nun das Schuttkar unterhalb des Windlegergrates und steigt dann stetig an bis zum „Tor“ (2.033 m). Dieses Tor ist ein natürlicher Einschnitt zwischen Raucheck (rechts) und der Torstein Südwand. Wer leise unterwegs ist und gut beobachten kann, wird hier oft Gämsen sehen. Jetzt hat man auf dem Pernerweg zum ersten Mal die Dachstein Südwände in ihrer vollen Ausdehnung vor sich und darunter, am Schönbühel, ist auch schon die Südwandhütte in Sicht. Aber zunächst geht es noch einmal 110 Hm in steilen Serpentinen hinunter auf den Torboden (Vorsicht im Frühsommer bei Schnee).

Die nächste Stunde wandert man in leichtem Auf und Ab über Geröllhalden, an riesigen Felsblöcken vorbei und das unmittelbar am Fuße der Südwände! 1000 m hoch überragen die gewaltigen Wandfluchten den Marboden. Der letzte Anstieg hinauf zum Schönbühel, auf dem die Dachstein Südwandhütte (1.871 m) thront, hat es allerdings noch einmal in sich! Aber dafür wird man auch belohnt, denn die eindrucksvolle Lage der Hütte ist berühmt. Eine halbe Stunde abstieg und wir haben das Ziel die Talstation der Dachstein Seilbahn erreicht.

Hier werden Sie wieder vom Europa-Wanderhotel Steirerhof**** T +43 6454/7372 wo noch 1 Übernachtung erfolgt, abgeholt.

Gehzeit: 5-6 Std
Höhendifferenz: 1.705 - 1.871 - 2 kurze, aber steile Anstiege bzw. Abstiege vom Sulzenhals und Tor, jeweils ca. 100 Hm

 

Anfrage & Buchung:
office@steirerhof.at
info@landhotel-kanzler.at
kirchenwirt@tauplitzalm.at
hotel-hausamsee@aon.at
office@moserwirt.at
office@sommerhof.at

 

Pauschal-Preis € 765,-

inkl. gesetz. MWST, ohne Führung
9 Übernächtigungen inklusive: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen, Wanderinformation und Wanderkarte, Gepäck-Transfer.


Bei Schutzhütten buchen wir Zimmer, Lager nur wenn keine Zimmer mehr verfügbar sind.

Die Abrechnung erfolgt beim Starthotel

 

Nicht im Preis inbegriffen:

Standseilbahn  Rudolfsturm sowie Gosaukammbahn

Schiff-Fahrt und Bahnfahrten

 

Empfohlene Wanderzeit: ab Ende Juni bis Anfang Oktober

Tourenführer Info und Karte

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"Wander- Vitalhotel Steirerhof" 
Vorberg 6
A-8973 Pichl bei Schladming
 Tel.: (0043) (0)6454-7372-0 • Fax :  (0043) (0)6454-7480 
 e-mail: office@steirerhof.at • Web: http://www.steirerhof.at/